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Migräne
Wortbedeutung:

Das Wort Migräne wurde aus dem französichen „la migraine“ übernommen.
Im italienischen sagt man emicrania. Der Ursprung liegt in der griechischen Sprache
„Hemikranie“. Hemi bedeutet halb und kranie ist der Wortteil von Schädel. Da der
Schmerz zu Beginn eines Anfalls meist halbseitig auftritt und erst im weiteren Verlauf
sich auf den ganzen Kopf ausbreiten kann.
Gestern und Heute:
Die erste überlieferte Schilderung einer Migräne wurde von 5000 Jahren auf eine
Tontafel geschrieben. Viele Persönlichkeiten litten oder leiden darunter. Eine von
ihnen war z.B. die Hildegard von Bingen (1180). Während ihren Anfällen malte sie
und hielt ihre Visionen in Bildern fest.
Die Menschen, die an Migräne litten wurden im vorigen Jahrhundert stark belächelt.
Es waren vor allem Frauen, diese wurden oft als Hysterikerinnen abgestempelt. Auch
heute ist es nicht immer selbstverständlich von den Mitmenschen und Vorgesetzten
nicht als Simulanten dazustehen. Es ist ja auch kein Beweismaterial wie z.B. Labor-
werte, Röntgenbilder oder andere messbare Werte vorhanden. Allerdings wurde in
den letzten Jahren viel Aufklärungsarbeit geleistet. Das Thema wurde in den Medien
diskutiert und der nicht betroffenen Bevölkerung näher gebracht. In London besteht
seit l970 eine eigentliche Migräneklinik.
Studien zeigen, dass an Migräne Menschen aller Kulturen, Völker und Rassen leiden
können. Es sind doppelt so viel Frauen, im Alter von 35 – 45 Jahren sogar 3 – 4 Mal
mehr Frauen als Männer, betroffen. Die Symptome setzen den Menschen für Stunden
gar Tage ausser Gefecht. Auf die Schweiz ausgerechnet sind es pro Jahr ca. 2,2 Mio.
Arbeitstage, die dadurch verloren gehen. Die Migräne ist also nicht einfach eine
kleine Bagatelle, sie kann stark ins Berufsleben eingreifen.
Dr. William Gooddy schreibt im Vorwort zu Oliver Sacks Buch folgendes: Wir
sehen oder erleben an uns selbst den allmählichen Funktionsverfall der gesunden
Person, so wie bei einem Schlaganfall oder einem Hirntumor, nur ohne das Unglück
einer dauerhaften Beeinträchtigung. Innerhalb weniger Minuten, Stunden (auch Tage)
gehört der Anfall der Vergangenheit an. Alle Symptome wie Dysphasie, Hemiplegie,
Doppelsehen, Schwindel, Erbrechen Verdauungsstörungen, Veränderung des
Flüssigkeitshaushalts und Persönlichkeitsstörungen sind verschwunden.

Krankheitsbild und Ursachen:

Wie schon erwähnt, beginnt die Migräne meist halbseitig und kann sich dann über den
ganzen Kopf verteilen. Die Schmerzen können im Schläfenbereich, über dem Auge
oder auch im Nacken beginnen, sich dann von dort bis ins Auge ausbreiten. Sie
können im Verlauf der Attacke die Seite wechseln, oder breiten sich über die ganze
Stirn und den ganzen Kopf aus. Der Schmerz kann in Wellen anschwellen und wieder
nachlassern oder es kann ein Dauerschmerz eintreten, der fast nicht zu ertragen ist.
Die Schmerzqualität ist nicht immer gleich, es gibt nicht den typischen Schmerz wie
z.B. bei einer Kolik. Im Gegensatz zum eher dumpfen Spannungs-Kopfschmerz wird
der Migränekopfschmerz als hell, stechend oder bohrend beschrieben zudem kann er pochend oder pulsierend sein. In der Regel ist das Pochen pulssynchron. Zu den Kopfschmerzen, kommen noch zusätzliche Symptome hinzu, wie Uebelkeit, Erbrechen, kalter Schweiss und Durchfall. Der Patient ist lichtempfindlich und verträgt z.T. keine Gerüche und Geräusche. Er zieht sich in ein dunkles Zimmer zurück. Da man während eines Anfalls nichts zu sich nehmen kann kommt es nach einer gewissen Zeit zu einer Schwäche im Körper, besonders dann wenn so ein Anfall ein bis drei Tage dauert. Während oder v.a. gegen Ende einer Attacke wird eine grosse Müdigkeit festgestellt, das hat auch sein Gutes, der Schlaf kann Erlösung bringen und somit oft ein Ende der Schmerzen herbeiführen. Die internationale Kopfschmerzgesellschaft hat den Migränekopfschmerze genau definiert. Es sind folgende Kriterien: - Mindestens 5 Attacken, die jeweils vier Stunden bis 3 Tage anhalten. - Schmerzen sind einseitig, pulsierend, mässig bis schwer und verschlimmern sich bei Bewegung (mindestens 2 dieser Kriterien müssen vorliegen). - Zusätzlich treten Uebelkeit oder Erbrechen (auch beides) auf und es besteht eine ausgeprägte Licht- und Geräuschempfindlichkeit.

Verschiedene Migräneformen

Es gibt diverse Formen von Migräne. Ich möchte hier einige nennen.
Einfache Migräne:
Dies ist ein Migräneanfall ohne Aura.
Klassische Migräne:
Ein Migräneanfall mit Aura: optische Halluzinationen
taktile Halluzinationen
andere Halluzinationen – akustische
- Geruch
- Geschmack
Cervikale Migräne:
Syn. Barré.Liéou-Syndrom ; Zervikobrachialsyndrom. Die A. vertebralis und der
Sympathikus werden infolge einer Arthrose oder nach einem Schleudertrauma
irritiert. Die Folge davon sind okzipitale Kopfschmerzen, Schwindel, Hörstörungen,
Sehstörungen.
Migränöse Neuralgie (Cluster-Kopfschmerz), hemiplegische Migräne,
ophthalmologische Migräne, Pseudomigräne:
Diese Formen haben alle ein gemeinsames Merkmal. In alle Fällen kommt es zu
neurologischen Ausfällen, die einige Zeit andauern können. Erwähnen möchte ich
hier im speziellen nur den Cluster-Kopfschmerz. Er befällt mehr Männer als Frauen.
Man nimmt an, dass es sich um eine Funktionsstörung im Zwischenhirn handelt.
Betroffen ist immer die gleiche Seite, das Aufkommen ist v.a. in der Nacht. Es
können bis zu 10 Attacken hintereinander auftreten. Diese dauern von einigen bis zu
40 Minuten. Die Betroffenen können danach wieder für Wochen ja Jahre Ruhe haben.
Im Gegensatz zum Migränekopfschmerz, der nach Ruhe und sich Zurückziehen
fordert, ist der Cluster-Schmerz so intensiv, dass der Patient ruhelos umherläuft, oft
noch mit dem Kopf gegen die Wand schlägt, da dieser Schmerz fast nicht zum
Aushalten ist.

Symptomvergleich zwischen Migräne und Cluster-Kopfschmerz
(Tabelle aus dem Buch von H. Milne „Craniosacralarbeit 2“)
Cluster Migräne
Schmerzart:
unablässig, stechend, bohrend klopfend, pulsierend,
brennend, verschlimmert sich verschlimmert sich durch
nicht durch Bewegung bewegen
Dauer: 15 – 90 Minuten 2 – 72 Stunden
Vorkommen: bei Männer bei Frauen
Vorwarnung: keine oft Aura
Verlauf: 2 oder mehrere Attacken tgl. in der Regel nicht gehäuft.
über einen Zeitraum von können aber jederzeit auftreten
3 – 16 Wochen, dann schmerz-
frei über Monate od. Jahre
Ernährung: Während Schmerzperiode ruft fettreiche Ernährung, Rotwein,
Rotwein eine Attacke hervor, Liqueur, Schokolade
sonst nicht.
Diese Tabelle ist aus dem Buch „Aus der Mitte des Herzens lauschen“ von H. Milne.
Migräneursache und Auslöser
Man nimmt an, dass die Schmerzen durch eine Vasokonstriktion der Hirngefässe mit
anschliessender Vasodilatation ausgelöst werden. Diese Erweiterung führt dann zum
eigentlichen Schmerz. Der Auslöser können verschiedene Gründe sein. Im Buch von
H. Milne ist erwähnt, dass die Medulla oblongata die Vasodilatation und Vasokon-
traktion kontrolliert und enthält die gleichen Nervenzellen, für den arteriellen Druck,
Herz-tätigkeit und Atem wie der Pons. Daher kann ein CV4, der das Ausmass der
elektrischen Aktivität dieser Hirnstrukturen verändern kann eine Muskelkontraktion
oder Migräne rasch lösen. Er schreibt, dass auch der Cluster-Kopfschmerz pos. darauf
reagiert.
Zu den Auslöser zählen folgende Gründe:
Wenn man diese kennt, kann man evt. Einem Anfall vorbeugen und daher ist es
sinnvoll ein so genanntes Migränetagebuch zu führen.
Wetterumschwung
Bei ca. 50% ist es ein Wetterwechsel, der zu einem Anfall führt. Es kann der Fön oder
die Biese hier v.a.durch die Kälte derjenigen. Migräniker reagieren sehr empfindlich
auf die Schwankungen des Luftdrucks, ihr vegetatives Nervensystem kann sich an
rasche Klima- und Wetterschwankungen nicht schnell genug anpassen. Betroffen sind
besonders Personen mit einem tiefen Blutdruck.
Licht, Geräusche und Gerüche
Starkes, blendendes Licht, Gerüche, wie Parfüm oder Lösungsmittel können einen
Anfall auslösen.
Nahrungsmittel
Hier nur einige von denen man weis, dass sie eine Migräne auslösen können:
Käse (Hartkäse wie Parmesan), Schokolade, Rotwein, Bier, Koffein (Koffein od.
Nikotin wirken auf das retikuläre Aktivierungssystem so, dass es mehr Informationen
durchlässt, die Folge davon ist: wir fühlen uns wacher, beginnen aber auch hyperaktiv
zu werden, wir verlieren dafür die innere Gelassenheit), Zusatzstoffe in
Nahrungsmittel wie z.B. Glutamat, Konservierungsstoffe. Speiseeis wird auch
erwähnt, da es durch den Kälteschock im Mundbereich den Trigeminusnerv reizt und
die Folge davon kann ein Migräneanfall sein.
Im Buch „die Ernährungslüge“ von Hans-Ulrich Grimm wird beschrieben wie das
Glutamat auf unseren Körper wirkt.
Halswirbelsäule
Ursachen können auch Probleme im Bereich der HWS sein, diese führen zu Muskel-
verspannungen. Ursache dafür können Haltungsschäden, gebeugtes Sitzen oder auch
das Tragen von schweren Taschen sein. Weiter können verschobene Wirbel nach
Stürzen oder das Schleudertrauma migräneartige Kopfschmerzen auslösen.
In diese Rubrik möchte ich noch die Geburtskomplikation einbringen. Nicht alle
wissen ob ihre Geburt komplikationslos verlaufen ist und es liegt ja auch oft sehr
weit zurück. Wenn man aber bedenkt mit welcher Präzision so eine Geburt von
statten geht, das Uebereinanderschieben der Schädelknochen Dank der Schädelnähte
und der 6 Fontanellen grenzt es meiner Meinung nach an ein Wunder. Bei Geburten,
die mit der Zange oder der Saugglocke ausgeführt wurden, können Schädelverletzun-
gen ausgelöst werden, jede Geburt kann theoretisch zu einer Schädeldeformation
führen. Sie müssen nicht sichtbar sein, können aber nach Jahren durch das
Zurückbleiben von Spannungsmustern zu Problemen führen.
Hormonelle Einflüsse
In den Tagen vor und während der Periode aber auch in der Zeit des Eisprungs kommt
es häufig zu Migräneattacken. Bei dieser Form ist der Anfall meistens besonders
heftig und auch lange anhaltend.
Schlafmangel oder auch ein Zuviel an Schlaf
Wichtig ist ein geregelter Rhythmus. Menschen, die in Berufen mit unregelmässiger
Arbeitszeit eingebunden sind, haben eine Disposition für Migräneanfälle.
Wochenendmigräne
Auch diese Form ist meistens auf eine Veränderung der Lebensgewohnheit
zurückzuführen. (weniger Kaffee, anderes Essen, Schlafrhythmus oder auch weniger
Stress).
Reisen
Alles kommt zusammen, der Stress, Hetzen, Angst Anschlüsse zu verpassen.
Menschen, die sich für alles verantwortlich fühlen sind hier besonders gefährdet.
Hier gilt zu versuchen das Ganze weniger dramatisch zu nehmen, allerdings ist
dies nicht immer einfach. Oft braucht es viel Geduld mit sich selber.
Stress gilt im Allgemeinen als einer der wichtigsten Migränetrigger.
Unterschieden wird heute in der Stressforschung zwischen Eustress und Disstress.
Unter Eustress wird die Anregung, der Anreiz verstanden, die notwendig sind, um uns
überhaupt zu irgendeiner Form von Aktivität zu veranlassen. Es handelt sich hier also
um eine positive Spannung. Klafft allerdings die Schere zwischen Anforderung und
Bewältigungsstrategie soweit auseinander, dass wir uns der Situation nicht mehr
gewachsen fühlen, so entsteht der negativ besetzte Disstress. Wir sind überfordert.
Die Folge davon sind körperliche und oder psychische Symptome.
Aufbau des Schädels

Als Craniotherapeuten ist es wichtig den Aufbau des Schädels zu kennen, somit haben
wir einen Eindruck welche Strukturen in welchem Verhältnis zueinander stehen und
wie sie beteiligt sein könnten. Schon Sutherland hat in seinem „Helmexperiment“
festgestellt, dass eine eingeschränkte Bewegungsfähigkeit der Schädelknochen zu
einem eingeschränkten Wohlbefinden führen, dass die Schädelnähte bis ins hohe
Alter beweglich sind und dass jeder Knochen eine genau definierte Bewegung hat. Ist
diese Bewegung eingeschränkt dadurch, dass die Suturen nicht frei sind oder dass die
Knochen in einer Position fixiert sind, können Symptome ausgelöst werden zu denen
auch der Kopfschmerz oder die Migräne gehören. Das Gehirn empfindet keinen
Schmerz aber die Hirnhäute die es umgeben sind sehr schmerzempfindlich. Die
Innervation der Hirnhäute erfolgt zum grössten Teil über den N. trigeminus, der
kleinere Hirnhautanteil der hinteren Schädelgrube wird auch von N.vagus innerviert.
Die Hauptstämme der Gefässe und Nerven, die die Meningen versorgen verlaufen in
der Dura mater. In der Duplikatur der Dura mater verlaufen die venösen Blutleiter,
der 3. 4. und 6. Hirnnerv verläuft für eine kurze Zeit im Tentorium. Blutgefässe und
Nerven treten durch diverse Foramen aus. Hierbei ist das Foramen jugulare sehr
wichtig. Sicher kann man sich vorstellen, dass Spannungen in den Hirnhäuten oder
Spannungen ausgelöst durch eine Verengung des Foramen jugulare zu Schmerzen
führen können. Auch eine „Fehlposition“ der Knochen lösen eine erhöhte Muskel-
spannung aus.
Sutherland nannte das durale Spannungssystem „reziprokes Spannungsmembran-
System“.Die craniale Dura mater und die spinale Dura mater stellen ein kontinuier-
liches, zusammenhängendes Gebilde dar. Sie üben eine wechselseitige aufeinander
bezogene Funktion aus. Man orientiert sich im cranialen Bereich an einem hori-
zontalen (Tentorium, Diaphragma sellae) und einem vertikalen (Falx cerebri, Falx
cerebelli) Spannungssystem. Dieses trifft sich im Sutherland-Fulcrum. Aufrecht-
gehalten und reguliert wird der kontinuierliche Tonus v.a. durch die Nackenmusku-
latur und den M. sternocleidomastoideus. Ueber die spinale Dura ist auch das
Kreuzbein miteinbezogen. Stürze auf das Kreuzbein können Kopfschmerzen und
Migräne auslösen.
Fallbeispiel: Eine Frau hatte über Jahr hinweg eine starke Migräne, sie hat alles
ausprobiert und am Schluss gab ihr jemand den Rat zu einem Osteopathen zu gehen.
Dieser stellte fest, dass das Steissbein, wahrscheinlich von einem früheren Sturz her,
verdreht war und mit einem einzigen Griff konnte er das Problem lösen. Die Frau
hatte von da an keine Migräne mehr.
Sutherland nannte die Verbindung zwischen den Becken- und Schädelknochen
„core link“ also Kernverbindung. Eine Dysfunktion eines Knochenbereiches erzeugt
wiederum eine Dysfunkion im andere Bereich der Kernverbindung (SSB und alle
Schädelknochen/Becken und untere Extremitäten). Bei dieser Frau löste der Sturz auf
das Kreuzbein/Steissbein Kopfschmerzen aus.
Migränetyp

Man weis, dass die Migräne familiär gehäuft aufkommt, aber ob sie wirklich
vererbbar ist, ist noch nicht bewiesen. Es sind eindeutig mehr Frauen davon betroffen
als Männer. Das alles sind Fakten aber gibt es wirklich den typischen „Migräniker“?
1991 kam von Michael Schäfer das Buch „Migräne und Persönlichkeit“ heraus. Dort
schrieb er von einem „Typus migraenicus“, dem er ganz bestimmte Merkmale
zuordnete. Diese waren: Neurotizisumes, Perfektionismus, Zwanghaftigkeit sowie
Agressionshemmung. Er schrieb, dass diese Menschen übermässig sorgfälltig und
ordentlich sind dazu eine soziale Ueberangepasstheit vorweisen, hinzu kommt noch
eine Tendenz zu symbiotischer Anhänglichkeit an Bezugspersonen sowie eine erhöhte
Leistungs- und Einsatzbereitschaft. Die Theorien von Schäfer sind heute widerlegt.
Es ist aber wahr, dass bei Menschen, die an Migräne leiden einige dieser Punkte
verstärkt vorkommen. Diese z.T. typischen Verhaltensmuster können den Weg zu
Migräneanfällen ebnen. Wenn wir aber davon ausgehen, dass bestimmte Reaktions-
weisen, seien es nun körperliche wie auch seelische zu irgendeinem Zeitpunkt erlernt
wurden, dann besteht auch durchaus der Anlass zu der Hoffnung, dass das betreffende
Verhalten auch wieder verlernbar ist.
Tatsache ist, dass mehr Frauen als Männer betroffen sind. Auch bei den
Depressionen, Neurosen, Angstzuständen und Essstörungen halten Frauen einen
traurigen Rekord. Man nimmt an, dass der Auslöser „sich für alles Verantwortlich
fühlen“ ist. Viele Frauen haben keinen eigentlichen privaten Erholungsraum, können
selten nein sagen und somit ist eine Ueberforderung vorprogrammiert. Schuld ist das
typisch weibliche Rollenverhalten. Die Migräne entsteht nicht aufgrund patho-
logischer Persönlichkeitsdefizite, sondern sie ist wie ein Warnsignal, das den
psychisch gesunden Menschen trifft, um vielleicht Schlimmeres zu verhüten. Er wird
so ausser Gefecht gesetzt und der Körper hat Zeit sich zu regenerieren und
abzuschalten. So betrachtet ist also die Migräneanfälligkeit nicht ein
Persönlichkeitsmerkmal im Sinne der psychiatrischen Typenforschung, sondern Folge
einer körperlichen und psychischen Ueberforderung. Hier denke ich, bildet die
Cranio-Therapie einen guten Ansatz, indem sie die Resourcen des Menschen fördert
und somit dem System helfen sich wieder in ein Gleichgewicht zu kommen. Ich
denke mir aber, dass man nicht allzu lange mit einer Therapie warten sollte, sondern
je eher man damit beginnt, desto leichter ist es für den Körper sich aus diesem
Teufelskreis zu lösen.
Therapieformen
Medikamentös
Die meisten Menschen, die an Kopfschmerzen oder Migräne leiden greifen zu
Schmerzmittel. Dies sind meistens Paracetamole wie z.B. Dafalgan, Zolben etc.
oder zu Acetylsalicilaten wie Aspirin, Aspegic Alcacyl u.s.w. Mir sind auch Personen
bekannt, die sich Novalgin spritzen. Angeboten werden auch Kombinationspräparate,
die Koffein enthalten. Aus Amerika kommt z.B. das Medikament Excedrin, es ist ein
rezeptfreies Migränemittel, das aus Acetaminophen, Aspirin und Koffein besteht. In
Fernsehwerbung werden Medikamente gegen Migräne angeboten und es wird immer
darauf hingewiesen, dass man damit einsatzbereit bleiben kann und ohne Probleme
die Tätigkeit weiter führen kann. Die Folge ist, dass nicht auf den Körper gehört wird,
die Symptome werden behandelt, aber man geht nicht der Ursache auf den Grund.
Heute weis man, dass der Botenstoff Serotonin eine wichtige Funktion im
Migräneprozess hat. Er verfügt über schmerz dämpfende und entzündungshemmende
Eigenschaften. Während eines Migräneanfalls spielt aber das Serotonin verrückt. Zu
Beginn der Attacke steigt der Serotoninspiegel an, um dann rapide abzufallen. Das
heisst, ausgerechnet auf der Höhe des Anfalls fehlt seine schützende und
schmerzlindernde Wirkung. In diesen Serotoninstoffwechsel greifen die neuen,
spezifisch migränewirksamen Medikamente, die so genannten Triptane ein. Die
Symptome lassen spätestens nach 2 Stunden nach. Aber auch sie sind nicht pro-
blemlos. Man hat festgestellt, dass zu den unerwünschten Nebenwirkungen eine
Mangeldurchblutung des Herzmuskels gehört. Dies kann unter ungünstigen
Bedingungen zu einem Herzinfarkt führen. Es wird angenommen, dass die Triptane
nicht zu einer körperlichen aber doch zu einer psychischen Abhängigkeit führen
können. Auch hier ist es nicht ein Heilmittel, sondern ein Medikament, das kurzfristig
den Schmerz unterdrückt aber nicht die Ursache behebt.
Akupunktur
Die Akupunktur ist ein Teil der traditionellen chinesischen Medizin. Sie betrachtet
den Patienten nicht nur als Symptomträger, sondern als Ganzes, eine Einheit aus
Körper, Seele und Geist. Die Krankheit ist keine einzelne, vom übrigen Lebenssystem
abgekoppelte Beschwerde, sondern eine Störung des normalen, harmonischen
Gleichgewichts der Lebensfunktionen. Man wird nicht nur mit Nadeln behandelt,
sondern erhält auch spezielle Kräuter, die man über einen gewissen Zeitraum hinweg
zu sich nehmen muss.
Homöopathie
Diese Form von Therapie wird erwähnt. Sie ist eine individuelle und ganzheitliche
Therapieform. Das Mittel wird individuell für den Patienten ausgesucht. Damit das
Richtige gefunden werden kann ist eine genaue Anamnese unerlässlich. Auch die
Geburt, familiäre Hintergründe und so weiter sind wichtig zu kennen.
Craniosacral-Therapie
Aber auch die Craniosacaral-Therapie kennt Möglichkeiten Kopfschmerzen oder
Migräne zu lindern oder zu behandeln. Hinweise dafür habe ich in den Büchern von
H. Milne und Torsten Liem gefunden.
Im Buch von H. Milne „Aus der Mitte des Herzens lauschen“ ist ein grosses Kapitel
dem Kopfschmerz und der Migräne gewidmet. Ich erwähne hier nur kurz seine
Einteilung, da es sonst zu weit gehen würde. Sicher ist es aber sehr interessant in
seinem Buch darüber zu lesen.
1. Muskelspannungskopfschmerzen
Dies sind die häufigsten und einfachsten Kopfschmerzen. Menschen, die nicht nein
sagen können oder wollen, die unter sozialem Druck stehen, den Kopfschmerz als
Ausrede gebrauchen, damit sie eine Verabredung nicht einhalten müssen, Menschen,
die lieber schweigen als reden,
Milne schreibt, dass sich bei diesen Menschen um den Masseter eine enge
Energiespirale windet. Der Kopf beginnt, durch den Druck, der vom Masseter über
die Mandibula, Zygomatica und Maxilla auf das Sphenoid übertritt, zu schmerzen.
Dies geschieht über Monate ja Jahre hinweg. Die Schmerzen können sich auf die
HWS ausbreiten und dadurch entstehen Unterkieferspannungen. Das auftreten dieser
Kopfschmerzform tritt v.a. zwischen 4 u. 8 Uhr morgens und 4 und. 8 Uhr
nachmittags auf. Also zu einem Zeitpunkt, wo die Psyche näher an der Oberfläche ist.
Ein Grund, der für das Auftreten von Muskelspannungskopfschmerzen verantwortlich
ist, ist laut H. Milne das “Constant on Emigram”. Emigramm aus dem griechischen
abgeleitet heisst Spur. Das Innervierungsmuster eines best,. Bereiches zu einer best.
Zeit wird Engramm genannt. Das Gehirn vermittelt den Muskeln Signale. Der Fluss
chemisch elektrischen Neurotransmitter zu den Muskeln ist entweder ein od.
ausgeschaltet. In einem “constant on Emigram” ist der Fluss auf ein gestellt, es wird
fortlaufend signalisiert u. d. Muskel zieht sich fortwährend zusammen. Das gesunde,
rhythmische oder periodische Kontraktionsmuster ist verschoben und einem
Notfallmuster gewichen, das Nervensystem ist überladen. Der Nucleus für die mot,.
Verteilung d. Trigeminus liegt im Hirnstamm (Pons). Diesel liegt nahe des
retikulärten Aktivierungssystems. Bei einem sehr belastenden Leben, wird das
retikuläre Aktivierungssystem hyperaktiv; überladen, beginnt ein Teil seiner
elektrischen Erregung in den motorischen Nucleus d. Trigeminus überzufliessen, die
vom Trigeminus kontrollierten Muskeln werden stimuliert und, v.a. die des
Unterkiefers. Diese geraten dann in das oben erwähnte “constant on emigram”. Der
Teufelskreis entsteht. Das überladene Aktivierungssystem wird durch den neu
auftretenden Schmerz im Unterkiefer zusätzlich belastet, die elektrische Aktivität in
der Nähe d. Nucleus des Trigeminus weiter stimuliert. Folge davon ist, dass sich die
Kiefermuskeln noch mehr verspannen. Das TMG wird komprimiert, beginnt zu
scherzen, die damit verbundenen Nacken- oder Halsmuskeln verspannen sich und der
Schmerz wird weiter stärker und dadurch die Verspannung noch grösser. Hier ist eine
Veränderung d. Lebensrhythmus angesagt, eine Therapie, die Entspannung bringt und
die Muskelverspannung lösen kann.
Bei mir ist ein Mann in Behandlung, der extrem an Muskelverspannungen leidet. Er
hatte häufig Stürze auf das Kreuzbein (Snowbord, Skaten) zudem hatte er vor 1 ½
Jahren einen Unfall. Er ist Landschaftsgärtner und bei der Arbeit fiel ihm ein
schwerer Ast auf den Kopf.
Als er das erste Mal zu mir kam litt er an einem Dauerkopfschmerz, Uebelkeit und
Erbrechen kamen ab und zu dazu. In der ersten Sitzung war ich eine lange Zeit an den
Füssen ging dann ans Kreuzbein und nur ganz kurz an den Kopf, um den Cranio-
Rhythmus zu fühlen. Er hatte nach dieser Sitzung eine Reaktion aber danach waren
für vier Tage die Schmerzen viel weniger stark. Bei der 2. Sitzung machte ich nicht
viel mehr, als dass ich das Sphenoid und das Tentorium mit einbezog. Dieses Mal
hatte er eine heftige Reaktion. In der dritten Sitzung hatte ich den Eindruck, dass eine
Sinusdrainage das Richtige sei aber auch nach diesem Mal hatte er eine enorme
Reaktion. Als er zur vierten Sitzung kam, sagte er mir, dass wenn ich an den Füssen
arbeite er es bis in den Kopf spüre. Er kam danach noch 2 Mal, mal ging es ihm
danach besser mal weniger. Den Sommer durch kam er nicht mehr, als Landschafts-
gärtner hatte er zuviel zu tun. Ehrlich gesagt dachte ich, dass ich nicht das Richtige
gemacht hatte, und er von meiner Therapie enttäuscht war. Im Herbst ging es ihm
dann gar nicht gut. Er hatte tagelang Schmerzattacken begleitet von Sehstörungen und
Erbrechen. Er wurde erneut neurologisch abgeklärt und die Diagnose war Migräne
ausgelöst durch Muskelverspannung. Er sollte zum Physiotherapeuten aber er
bevorzugte die Cranio-Therapie.
Wie bei den frühren Sitzungen begann ich an den Füssen und ging dann zum
Kreuzbein, aber nun arbeitete ich nur mit Techniken, die zu einer Muskelentspannung
führten (Zungenbein, die obere Thoraxapertur, der CTü, Platysma den M. sterno-
claidomastoideus, den M. trapezius und den Masseter). Die ersten beiden Sitzungen
konnte ich den M. sternoclaidomastoideus gar nicht anfassen, so war dieser unter
Spannung und der Patient verspürte ein Stechen bis in den Kopf, aber mit der Zeit
wurden das Muskelgewebe weicher und entspannter. Die Schmerzen liessen nach und
der Patient hatte zum ersten Mal nach langer Zeit für 3 Wochen keine Kopfschmerzen
mehr. Als ich in der 6. Sitzung das Temporale und das Tentorium mit einbezog, hatte
der Patient wieder für 2 Wochen Schmerzen, in dieser Zeit hatte er nach eigener
Angabe sehr viel gearbeitet, ich dachte mir aber, dass ich vielleicht zu voreilig war.
Wie die vorherigen 5 Sitzungen arbeite ich erneut nur auf der Faszienebene. Faktor
Zeit und Geduld sind hier angesagt.
2. Migräne
H.M. schreibt, dass eine spezifische Arbeit am Sphenoid, der Maxilla oder Mandibula
eine wirksame Art ist, der Migräne vorzubeugen oder sie zu unterbrechen. Er schreibt
weiter, dass die Position und die Bewegung der Maxilla oder das Fehlen ihrer
Bewegung für das Auslösen der Migräne eine grosse Rolle spielt. Für ihn ist der Griff
von Sutherland eine der besten craniosacralen Behandlungsformen. Dieser ist im
Buch „Craniosacralarbeit 2“ auf Seite 210 beschrieben. Der Pat. kann ihn auch selber
ausführen und somit mit einbezogen werden. Auch eine sanfte Manipulation der HWS
und das Arbeiten an der Mandibula bringt Erfolg.
3. Cluster-Kopfschmerz
Diesen Kopfschmerztyp habe ich schon vorher erwähnt und die Tabelle habe ich aus
dem Buch von H. Milne „Aus der Mitte des Herzens lauschen“ Craniosaralarbeit 2
abgeschrieben.
Liem erwähnt den Kopfschmerz und die Migräne als ein multifaktorielles Geschehen.
Er weist auf einige Möglichkeiten zur Behandlung hin. Aus kraniosakraler Sicht
können verschiedene Strukturen beteiligt sein.
1. Spannung der Dura, die sich dann auf die venösen Blutleiter und die
arteriellen Blutgefässe ausweiten. Auch hier können Muskelverspannungen die Folge sein. 2. Dysfunktionen der SSB mit Blockierungen der Sutura sphenosquamosa,
occipitomastoidea, petrojugularis, petrosphenoidale. 3. Hinterhaupt und Schläfenbein. Behinderung des venösen Rückflusses durch
Spannung der Duralmembran mit Einbezug des N.vagus. Folgen sind Uebelkeit, Schwindel und Erbrechen. Eine Störung des Ganglion trigeminale, das sich an der Vorderwand der Felsenbeispitze befindet. 4. Obere Halswirbelsäule und Spannungen der Nackenmuskulatur. Die
sensibile innervation eines Teils des Schädels und der Dura verläuft über die drei ersten zervikalen Nerven. 5. Spannungen der Kaumuskulatur. Vor allem der M.temporalis ist in der Lage
Schmerzen zu verursachen, indem er die Sutura sphenosquamosa komprimiert. 6. Die Muskulatur rund um das Os hyoideum, mit ihrem Einfluss auf die V.
7. Die Schmerzempfindlichkeit der Arterien ist am grössten danach kommen die grossen Sinus, die kleinen Sinus sind am wenigsten schmerzempfindlich.
Wichtig ist hier zu wissen woher deren Versorgung kommt und wie ihre
Innervation stattfindet. Die Arteria meningea media an der Sutura
sphenosquamosa ist oft Spannungen ausgesetzt, die zu Kopfschmerzen führen.
8. Auch die viszeralen Strukturen des Thorax oder des Verdauungsapparats
(über die faszialen Verbindungen zum Tuberculum pharyngeum des Hinterhaupts) sollten in Betracht gezogen werden.
An diese Strukturen sollte gedacht werden, wenn ein Patient mit Kopfschmerzen oder
Migräne zu uns kommt. Eine Behandlung dieser kann sich pos. Auswirken. Auch der
CV4 wird von Liem erwähnt. Weiter muss evtl. An eine Aenderung der
Ernährungsweise gedacht werden.
Meine Erfahrungen

Einen Patienten habe ich ja schon erwähnt. Ich hatte noch 2 weitere. Einer war eine
junge Frau, die in der Berufsausbildung zur Apothekerin stand. Sie war total gestresst,
sei es durch die Kunden und deren Anforderungen sei es durch die Chefin, die all ihre
Sorgen am Personal ausliess. Die Patientin griff auch schon ab und zu Triptanen, da
sie funktionieren musste. Ich wandte die Technik der Muskelentspannung an und der
Sinusdrainage, diese vor allem, wenn ich einen erhöhten Druck spürte. Die Frau kam
nie mit Kopfschmerzen. Schon nach 2 Sitzungen sagte sie, dass sie sich viel „freier im
Kopf“ fühle. Für ihre Abschlussprüfung bereitete ich ihr noch eine
Bachblütenmischung zu. Alles ging gut und Kopfschmerzen sind nun kein Thema
mehr.
Der andere Patient war ein 15 jähriger Schüler, auch er überfordert von der Situation
und sicher war auch bei ihm wichtig eine Entspannung im System herbeiführen zu
können. Kaum fing ich bei ihm an den Füssen an, schlief er ein. Es brauchte nicht
sehr viel, der Rhythmus wurde schnell kräftig und regelmässig. Nach 4 Sitzungen
waren die Anfälle vorbei. Ich denke mir je schneller jemand handelt und etwas für
seine Gesundheit tut, desto schneller tritt die Wirkung ein. Ich bin ein typischer Fall
von nicht handeln. Immer wenn ich einen Anfall hatte war ich bereit dazu wenn er
vorbei war, dachte ich es komme nun keiner mehr und ich lebte weiter wie vorher.
Erst als nach Jahren als die Häufigkeit ständig zunahm und ich bald jede zweite
Woche im Bett war mit allen Symptomen und dort bis zu 3 Tage verbrachte wollte ich
handeln. Mein erster Schritt war meine Anmeldung in der Schule bei Rudolf Merkel.
Ich begann mich einer homöopathischen Kur zu unterziehen, ging zu erfahrenen
Cranio-Therapeutinnen. Die Homöopathie hat mir viel gebracht aber keine Heilung
der Migräne, Ein Grund ist sicher der unregelmässige Dienst, den ich habe. Eine sehr
erfahrene Homöopathin sagte, dass solange kein regelmässiger Arbeitsrhythmus
vorhanden ist, sie nichts ausrichten könne. Nun gehe ich neben der Craniotherapie in
die Akkupunktur. Mittlerweile habe ich festgestellt, dass meine Migräne
Zyklusabhängig ist und die chinesischen Kräuter helfen mir.
Alles in allem bin ich Ueberzeugt, dass die Craniotherapie mir viel gebracht hat. Vor
allem, eine innere Ruhe, Ausgeglichenheit und eine andere Lebensbetrachtung. Lebe
nun vermehrt im Eustress.

Source: http://www.cranioschule.ch/cranio/data/data%20Schuleintern/diplom07/bellinato_migr%E4ne.pdf

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